Jasmin_DM_MuenchenEndlich. Nach über 3 Jahren Pause touren Depeche Mode endlich wieder um die Welt und machten nun in München im Olympiastadion halt. Das erste von acht Deutschlandkonzerten.

Die Wettervorhersage sah nicht gut aus. Starke Regenfälle bei 10-12 Grad waren für den Abend vorhergesagt. Wir packten uns also in Winter- und Regenjacke, ich trug sogar Kniestrümpfe. Mangels Gummistiefeln mussten wir uns was überlegen, um keine nassen Füße zu bekommen. Das war unsere Lösung:
Fuesse_DM_Muenchen

Vor dem Konzert regnete es auch , aber zum Glück nicht sehr stark. Der Support-Act Anders Trentemøller trat mit seiner Band ab 19.45 Uhr auf. Die Musik gefiel mir sehr gut und ich freue mich darauf, ihn noch bei einigen anderen Konzerten erleben zu dürfen.

Um 20.45 Uhr betraten Depeche Mode die Bühne und eröffneten mit „WelcomeTo My World“ das Konzert. Pünktlich zu diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass der Wettergott Fan dieser Band ist: Es hörte auf zu regnen. Viele Besucher schienen  über den frühen Konzertbeginn überrascht, es waren zu diesem Zeitpunkt längst nicht alle auf ihren Plätzen und die Massen strömten zu diesem Zeitpunkt noch in den Innenraum. Da Depeche Mode aber bei dieser Tour länger spielen, als bei der letzten, und bei Open Air-Konzerten um 23 Uhr fertig sein müssen, ist mit diesem frühen Beginn auch bei den anderen Konzerten zu rechnen.

Insgesamt war die Setlist mit der „London I“ identisch:

01. Welcome To My World
02. Angel
03. Walking In My Shoes
04. Precious
05. Black Celebration
06. Policy of Truth
07. Should be Higher
08. Barrel of a Gun
09. Higher Love (Martin)
10. When The Body Speaks (Martin)
11. Heaven
12. Soothe my Soul
13. A Pain That I’m Used to
14. A Question Of Time
15. Secret To The End
16. Enjoy The Silence
17. Personal Jesus
18. Goodbye
Zugaben
19. Home
20. Halo
21. Just Can’t Get Enough
22. I Feel You
23. Never Let Me Down Again

Beim Stück „Personal Jesus“ gab es eine Besonderheit. Depeche Mode starteten das Stück in der langsamen Version. Dann stoppten sie und fragten das Publikum, ob sie die langsame oder die schnelle Version hören wollten. Dem Wunsch entsprechend spielte die Band die schnellere Variante. Ob jetzt wirklich ein Fehler im Stück war oder ob die Band sich hier einen Scherz erlaubte, um das Publikum einzubeziehen wissen wohl nur Depeche Mode selbst.

Hier ein Video von „Personal Jesus“ in München:

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Insgesamt hat das Konzert viel Spaß gemacht, Depeche Mode waren gut drauf. Jedoch stellten wir mal wieder fest, dass die Stimmung in München nicht so gut ist, wie in anderen Stadien. Ob das an der Größe der Location legt oder am Publikum, kann ich leider nicht beantworten.

Da wir sehr von der Bühne entfernt saßen, ist die Foto-Qualität nicht so gut. In München war uns jedoch die gute Akkustik wichtiger, als die gute Sicht, die wir bei einigen anderen Konzerten der Deutschland-Tour mit Front of Stage-Plätzen genießen werden.

Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass mir die Leute leid tun, die ihr Ticket für das Konzert aufgrund des vorhergesagten Wetters verkauft oder abgegeben haben. Ich hoffe, ihr könnt stattdessen ein anderes Konzert der Tour sehen, ansonsten ärgert ihr euch sicher über diese Reaktion auf die Wetterankündigungen.